
Pes v núdzi
Adresse: Pes v núdzi, o. z. - ICO/Vereinsnummer: 45020442
Sielnica 336
962 31 Sliac - Slowakische Republik
Spendenkonto:
IBAN: SK25 1111 000000 1028541006
BIC: UNCRSKBX
www.pesvnudzi.sk
Sie finden "Pes v núdzi" auch in Facebook:
http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Pes-v-nudzi/127233542982?v=photos
Pes v núdzi auf YOU TUBE: www.youtube.com/watch?v=I-69EmxLGp8
Bitte schauen Sie sich auf meiner Website auch Fotos aus dem Vereinsleben von Pes v núdzi an: Fotos "Pes v nudzi"
Der Verein Pes v núdzi aus Zvolen (250 km östlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava in der Mittelslowakei gelegen) wurde von Dominika Homolová und ihren Freundinnen am 14.04.2008 gegründet.
Der Bau eines Tierheims war in Planung. Es gibt seit einiger Zeit ein Grundstück, das von der Stadt gepachtet wurde. Ein Architekt hatte die Planung abgeschlossen und weitere Arbeiten sollten im Februar 2010 mit der Errichtung der ersten Zwinger folgen.
Doch nun hat sich herausgestellt, dass die Stadt innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Industriegebiet genau dort errichten wird, wo sich derzeit das als Tierheim geplante Gelände befindet. Mehr als 20.000 Euro hatte der Verein bereits investiert, um das gepachtete Gelände einzuzäunen und für die Bebauung herzurichten. Und nun dieser Rückschlag!
Außerdem beabsichtigt die Stadt Zvolen, die dort bereits bestehende Tötungsstation künftig besser finanziell zu unterstützen und nicht noch zusätzlich einem Tierschutzverein Geld zur Verfügung zu stellen.
Derzeit lässt sich in der Slowakei beobachten, dass die Städte und Gemeinden wieder eher dazu tendieren Tötungsstationen zu errichten bzw. weiter zu betreiben, anstatt bereits ansässige Tierschutzvereine und Tierheime zu unterstützen. Auch aus Tötungsstationen werden Hunde vermittelt. Doch die Betreiber dieser Stationen kümmern sich nicht um Kastrationen. Und so landen u. U. die Nachkommen der vermittelten Hündinnen dann doch wieder in der Tötung. Allein mit der Errichtung, bzw. Weiterführung von Tötungsstationen wird man die Hundepopulation in der Slowakei also nicht dezimieren können.
Die zur Vermittlung stehenden Hunde (ständig ca. 30 Tiere) des Vereins "Hund in Not" leben ausschließlich in verschiedenen privaten Pflegestellen bzw. auf einem angemieteten Gelände mit zwei Zwingern und großem Auslauf und natürlich auch auf dem als Tierheim vorgesehenen Gelände. Viele der jungen Tierschützer (sie sind um die Anfang/Mitte 20) leben noch mit ihren Eltern und Großeltern unter einem Dach. Sie können sich sicherlich gut vorstellen, wie "begeistert" die Familien vom Engagement ihrer Sprösslinge mitunter sind, wenn sie ständig vier bis sechs fremde Hunde daheim haben, die manchmal verfloht, krank und/oder verwahrlost daherkommen und intensiver Pflege bedürfen oder die vielleicht noch nicht stubenrein sind. So viele Hunde im eigenen Zuhause zu betreuen ist für alle Familienmitglieder gleichermaßen Belastung und Herausforderung.
Ein eigenes Tierheim wäre eine echte Entlastung gewesen. Doch nun plant der Verein weiterhin ausschließlich mit Pflegestellen zu arbeiten und sich auf die Kastration aller Hunde zu konzentrieren.
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Udate Dezember 2010 - es gibt gute Nachrichten: ein neuer Bürgermeister ist angetreten und wie es momentan aussieht, wird er die Tierschützer um Pes v núdzi unterstützen.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, dass seit dem 02.12.2010 die Tötungsstation von Zvolen geschlossen ist. Der Betreiber befindet sich "im Urlaub".
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Ein Hauptanliegen der Tierschützer von "Pes v núdzi" liegt seit jeher schon in der "Geburtenkontrolle". Hunde, die gefunden oder bei ihnen abgegeben werden, werden in der Regel binnen 24 Stunden kastriert (vorausgesetzt sie sind gesund, keine Welpen mehr und nicht läufig).
Immer wieder sprechen die Tierschützer auch private Hundebesitzer an und bieten ihnen an, deren Hunde zu kastrieren, soweit es die Vereinskasse zulässt.
Gerne würde sich der Verein noch mehr im Osten der Slowakei engagieren, wo die Zustände und Haltungsbedingungen um ein Vielfaches schlechter sind als im Westen und in der Mittelslowakei und wo westliche Tierschützer so gut wie nie hinkommen. Aber die finanziellen Mittel reichen dafür leider nicht aus.
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Ich selbst kenne die Vereinsvorsitzende Dominika Homolová seit Januar 2009. Anfangs arbeiteten wir nur sporadisch miteinander, doch über die Monate entwickelte sich eine sehr vertrauensvolle und enge Freundschaft und Zusammenarbeit.
Pes v núdzi - Hund in Not